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All posts for the month Januar, 2015

Am kommenden Wochenende steigt der nächste Doppelspieltag in der Billard-Bundesliga.

Zunächst geht es am Samstag gegen den 8. der Tabelle, RW Krefeld.
Velbert wird mit Eddy Merckx, Henk Habraken, Torsten Anders sowie Stefan Dirks antreten, um diese Partie in Krefeld für sich zu entscheiden.
Ein Sieg würde den Rückstand deutlich verkürzen.

Auch am Sonntag muss der BSV in Sterkrade mindestens einen Punkt holen, um auf einen Nichtabstiegsplatz am Ende der Saison zu gelangen.

Es ist wieder soweit. Die nächsten Velbert Open starten in knapp 4 Wochen. Vom 13.02. - 15.02.2015 findet die mittlerweile 16. Ausgabe dieses Turniers statt. Alle Anmeldungen werden entweder von Stefan Galla / Volker Simanowski unter der Telefonnummer (0201)-233715 entgegen genommen oder per Mail an info@billard-velbert.de

2 Tage sind nun zu Ende....
Markus Nehring konnte sich erneut ungeschlagen durchsetzen und ist als Landesmeister für die nächste deutsche Meisterschaft qualifiziert. Zweiter wurde der "Niederländer" Harry Disselen vor Dirk Roos und Andreas Springorum. Eigentlich habe ich ja auf der LEM nicht wirklich etwas zu suchen, da es durchweg bessere Spieler gibt, die auf der Ersatzliste stehen. Da es allerdings im Kreis BKVE nur neben mir noch Marco Ravasi gibt, sind wir automatisch qualifiziert bzw. erhalten einen Ausrichterplatz. Aber dieses Spiel macht sehr viel Spass, und ich konnte mir bei den letzten beiden LEMs immer wieder etwas abgucken. So auch am gestrigen Tag, als ich die erste Partie gegen Markus Nehring natürlich klar 0 : 4 (nach Sätzen) verloren habe. Die zweite Runde lief auch nicht besser, obwohl ich immerhin zwei Sätze für mich entscheiden konnte; in den naächsten beiden (verlorenen) Partien konnte ich nur 3 Sätze für mich entscheiden. Mir war natürlich von Anfang an bewusst, dass ich nicht um die vorderen Plätze mitspielen würde. Allerdings hatte ich mir für den heutigen Tag vorgenommen, meine Gegner, welche noch um die Medaillen kämpfen würden, ein wenig zu ärgern. Und das ist mir durchaus gelungen.... Gegen Andreas Springorum hatte ich eigentlich alles in der Hand, um nach einem 3 : 3 den entscheidenen 7. Satz zu gewinnen. Allerdings habe ich da nicht den sicheren, sondern den schweren Weg versucht, die Partie auszumachen und wurde dafür mit einem knappen 46 : 50 bestraft. Auch in der nächsten Partie gegen Harry Disselen ging ich hochkonzentriert ans Brett. Ich glaube, Harry verzweifelte teilweise an meinen (teils glücklichen) Abwehrstellungen und andererseits daran, dass ich seine ebenfalls sehr gelungenen Abwehrstellungen sehr gut gelöst habe. (Ich habe mir übrigens auch sehr viel von Harry abgeschaut; grade die sich in den Ecken diagonal gegenüberliegenen Spielbälle). Ich stand eigentlich vor einer (für mich zumindest) kleinen Sensation, da ich nach 4 Sätzen bereits 3:1 geführt habe.... ...und das gegen den Titelanwärter.... Allerdings ist Harry natürlich ein alter Hase in dieser Disziplin, den auch ein Rückstand von 1 : 3 bei 4 Gewinnsätzen nicht beeindruckt. So kam es dann auch nach knapp 2 1/2 Stunden Spielzeit, dass ich mich mit 3 : 4 geschlagen geben musste...... Eine geile Partie war es trotzdem. Da ich nach zwei Partien über die volle Distanz völlig platt war, brachte ich in der letzten Partie gegen Dirk Roos überhaupt nichts mehr zu stande und verlor klar 0:4 nach Sätzen. Was vom Tage übrig blieb? Dieses Spiel ist einfach nur geil und macht eine riesen Laune. Ich werde mich auf jeden Fall intensiver mit diesem Spiel beschäftigen. Übrigens: .... wer immer noch nicht weiss, worum es eigentlich geht: Cinque Birilli = 5-Kegel-Billard Guten Abend .... Euer Stefan Schneider

LEM Cinque Birilli beim BSV

Cinque was????

Das mögen sich die meisten fragen.

Hierbei handelt es sich um eine besondere Spielart des Billards. Neben den drei vom Dreiband bekannten Bällen befinden sich in der Mitte des Billards noch vier weisse sowie ein roter Kegel.

Diese sehen Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Figuren ähnlich, haben jedoch nach unten hin eine Verjüngung, damit sie leichter fallen können.

Ziel des Spiels ist es, die Kegel zu treffen und dadurch eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen.
Dies hört sich jedoch leichter an, als es tatsächlich ist, da einige Regeln zu beachten sind.

Der Spieler muss immer erst den gegnerischen Ball treffen, also der weisse den gelben zum Beispiel. Der eigene Spielball darf keine Kegel umwerfen, ansonsten gibt es Strafpunkte, welche dem Gegner gutgeschrieben werden.

Eine weitere Regel entgegen den anderen Billarddisziplinen ist, dass immer abwechselnd gespielt wird. Es gibt also keine Serien.

Leider wird diese Spielart des Billards oft belächelt, dies allerdings zu Unrecht.

Um ein guter Spieler in dieser Disziplin zu werden, bedarf es das grundlegene Verständnis des Dreibandspiels, das exakte Anspielen des gegnerischen Balls, das richtige Tempogefühl, ein wenig technisches Verständnis bezüglich des Laufs der Bälle, das Abwehrspiel sowie das Gefühl für Kontereffet.
Am vergangenen Wochenende fand der erste Doppelspieltag der Rückrunde in der Dreiband-Bundesliga statt.

Es mussten mindestens 2 Punkte her, um den Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz zu verkürzen oder zumindest nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten. Zunächst war am Samstag der BSV München in Velbert zu Gast. In der Hinrunde gab es eine empflindliche 0:8 Niederlage. Um eine erneute Pleite zu verhindern, spielte neben Henk Habraken erstmals auch sein Landsmann Barry van Beers für den BSV Velbert. Bereits in der ersten Runde zeigte sich, dass die Velberter alles tun wollen, um den Abstieg zu verhindern. An Brett 4 zeigte Stefan Dirks eine Weltklassepartie gegen Kai Siepmann. Dirks schien in einer anderen Liga zu spielen und deklassierte seinen Gegner regelrecht mit 40 : 9 in nur 17 Aufnahmen (2,353 GD) Auch am Nachbartisch konnte sich Torsten Anders gegen Andreas Horvath knapp mit 40 : 35 und guten 34 Aufnahmen durchsetzen. In Runde zwei lief es allerdings für van Beers nicht rund. Er kam einfach nicht ins Spiel und musste sich gegen Herbert Szivacz mit 29 : 40 in 38 geschlagen geben. Die Spitzenpartie zwischen Henk Habraken und Michael Puse lief zunächst sehr gut für den Niederländer. Puse geriet schnell in Rückstand, konnte sich jedoch nach und nach herankämpfen. Es reichte dennoch nicht für den Münchner, der 34 : 40 in 37 Aufnahmen verlor. Somit waren schon einmal zwei Punkte gesichert. Am Sonntag kam der Tabellenführer aus Ravensburg nach Velbert. Auf dem Papier schien alles für einen klaren Sieg der Ravensburger zu sprechen, dieser fiel allerdings sehr knapp aus. Philipp Leu konnte einem eher schwach auftretenden Murat Gökmen die ganze Partie über Paroli bieten und gewann mit 40 : 34 in 37 Aufnahmen. Stefan Dirks konnte leider nicht an seine Leistung vom Vortag anknüpfen, hatte es jedoch in der Hand, gegen Klaus Bosel zumindest ein Unentschieden zu holen. In einer zähen Partie lagen beide immer gleichauf. In der 47. Aufnahme erzielte Bosel seinen 40. Punkt. Dirks benötigte noch 6 Punkte im Nachstoss, konnte jedoch seinen 4. Punkt nicht mehr verwandeln. In der zweiten Runde deklassierte der Weltranglisten 18te Murat Coklu den Velberter Torsten Anders, der sich nahezu chancenlos mit 23 : 40 in 19 Aufnahmen geschlagen geben musste. In der Spitzenpartie zwischen Henk Habraken und Tayfun Tasdemir (Nummer 9 der Weltrangliste) bahnte sich fast eine Sensation an. Tasdemir ging schnell in Führung und hatte bereits in der 3. Aufnahme 15 Punkte auf seinem Konto. Nach und nach schien jedoch seine Konzentration nachzulassen und Habraken konnte sich langsam herankämpfen. Nach 21 Aufnahmen lag der Niederländer sogar mit 34 zu 28 in Führung und es sah fast so aus, dass die Velberter gegen Ravensburg ein Unentschieden erspielen konnten. Wie aus dem nichts gelang jedoch Tasdemir die Tageshöchstserie von 11 Punkten und der Ravensburger verwandelte in der 23. Aufnahme seinen Matchball zum 40 : 34.
Dreiband-Bundesliga. Nach einer verkorksten Hinrunde trifft das Team um Henk Habraken auf den BSV München und Spitzenreiter Ravensburg. Die Hinrunde der Dreiband-Bundesliga klang mit einem Doppelspieltag am Buschberg aus und die Rückrunde beginnt an gleicher Stätte. Am Wochenende starten die Queue-Virtuosen des BSV Velbert mit zwei Heimspielen im Clubhaus in das neue Jahr. Zwei Teams aus dem Süden sind zu Gast: Am Samstag kommt um 14 Uhr der BSV München, am Sonntag stellt sich um 11 Uhr der Top-Favorit Ravensburger BC vor. An die Hinspiele haben die Velberter höchst unschöne Erinnerungen, denn die Reise in den Süden der Republik brachte für den langjährigen Bundesligisten den schlechtesten Start seit Jahrzehnten — zwei 0:8-Niederlagen. Zwar war das Team ersatzgeschwächt, doch die Doppelniederlage wirkte wie der Doppelpunkt für eine verunglückte Hinserie: Als Tabellenvorletzter ging das BSV-Team in die Winterpause. BSV brennt auf Revanche Der Auftakt zur Rückrunde steht somit einerseits unter dem Zeichen der Revanche und ist andererseits wegweisend für den Kampf um den Klassenerhalt. Vor allem die Partie am Samstag gegen München. Die Gäste aus der Bayern-Metropole bilden momentan hinter den Velbertern das Schlusslicht der Liga. Für die Gastgeber kommen im Kellerduell der holländische Routinier Henk Habraken, Torsten Anders und Stefan Dirks zum Einsatz. Seine Bundesliga-Premiere feiert der Niederländer Barry van Beers — so werden die Niederberger nach dem letzten Hinrunden-Spieltag (da stand Eddy Merckx am Tisch) zum zweiten Mal in ihrer Bundesliga-Geschichte mit „zwei Ausländern“ antreten. Mit einem Sieg könnten die Velberter zu BG RW Krefeld sowie zu den Sterkradern aufschließen, die mit jeweils vier Punkten vor dem BSV stehen. Diese beiden Teams sind auch die Gegner der Velberter am Doppelspieltag Ende Januar. „Damit haben wir bereits in diesem Monat die Chance, unsere Position im Kampf um den Klassenerhalt deutlich zu verbessern. Das dürfen wir uns nicht entgehen lassen“, sagt BSV-Pressesprecher Stefan Schneider. Internationale Topduelle Am Sonntag steht dann die schwere Partie gegen den Tabellenführer Ravensburger BC an, der bisher durchweg mit den zwei Weltranglistenspielern Murat Coklu und Tayfun Tasdemir angetreten ist. „Trotz der eher schlechten Aussicht auf einen Sieg wird es durchaus sehenswerte Partien geben“, verspricht Stefan Schneider. So misst sich Henk Habraken an Brett eins im internationalen Top-Duell mit Tayfun Tasdemir. Quelle: www.derwesten.de