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All posts for the month Dezember, 2015

Mit 16 : 40 in 13 Aufnahmen ist unser Eddy überraschend im Achtelfinale in Ägypten gegen Kostas Papakonstantinou ausgeschieden. Der Grieche (Platz 52 der Weltrangliste) ließ sich vom amtierenden Mannschaftsweltmeister Merckx und dessen gutem Start nicht beeindrucken, machte nach der Pause eine schöne 10er Serie und spielte zuverlässig wie eine Maschine. Ebenfalls Schluss im Achtelfinale war für den Vorjahresweltmeister, den Koreaner Choi, seinen Landsmann Heo und Dick Jaspers. Für Eddy dürfte es in den nächsten Monaten in der Weltrangliste um einige Plätze nach unten gehen, da Turniere, die er im Vorjahr gewonnen oder zumindest gut absolviert hat, aus der Wertung fallen. Schade, er ist nicht in seiner besten Form...
Das diesjährige Weihnachtsturnier des BSV Velbert am Samstag, dem 12. Dezember, begann mit einer Schweigeminute für den verstorbenen Hans-Peter Großmann. Werner Klingberg, Vorsitzender des Vereins und seit über zehn Jahren Veranstalter des Turniers, drückte seine Betroffenheit über den plötzlichen Tod des langjährigen Freunds und Mannschaftskollegen aus und sprach sein Beileid und Mitgefühl für Renate Großmann aus, die sich im Namen ihres verstorbenen Mannes ausdrücklich gewünscht hatte, dass das Turnier stattfindet. Kurz nach 9 Uhr gingen die 15 Zweier-Teams - so viele waren es noch nie - an sieben Tischen an den Start, darunter auch die drei Gastspieler Torsten Frings (Krefeld), Armin Hofmeister (Köln) und Tobias Schramm (Hilden). Gespielt wurden ganz bewußt kurze Distanzen, um bis zum Abend mit den insgesamt 210 Partien durch zu kommen. Auch wenn bei so geringen Ballzahlen zwischen fünf und maximal 14 Punkten der Faktor Zufall ein größeres Gewicht erhält, zeichnete sich relativ schnell und deutlich ab, dass das Team Axel Brinkmann / Franz Koep die Favoriten waren. Beide haben eine eher schwache Saison hinter sich, was sich bei der Einstufung natürlich positiv auswirkte, sie besannen sich aber auf ihre alten Stärken und gewannen fast jedes Match. Bei der freien Auswahl unter den 30 Preisen im Gesamtwert von rund 3000 Euro entschieden sich Brinkmann für einen 32 Zoll/80-cm-Fernseher der Marke LG und Koep für das Brandneue Fire-HD-Tablet von Amazon mit 8-Zoll-Display. Henk Habraken nahm für die 11er-Höchstserie des Turniers einen Satz Super-Aramith-Dreipunktbälle mit nach Holland. Bemerkenswert auch das Abschneiden des gemischten Doppels Nagel/Gau, die den  dritten Platz erreichten – Training zahlt sich offenbar doch aus...
Hat jetzt auch einen Tablet-Computer: Franz-Josef Koep

Hat jetzt auch einen Tablet-Computer:
Franz-Josef Koep

Freut sich über den neuen Fernseher: Axel Brinkmann

Freut sich über den neuen Fernseher:
Axel Brinkmann

In der Mittagspause verspeisten die Spieler 70 Rinderrouladen mit 9 Kilo Rotkohl und 8 Liter Eiscreme sowie Tiramisu - es muss wohl geschmeckt haben. Dem fleißigen Küchenteam mit Ursula Brinkmann, Gudrun Leis, Inge Völkel, Gabi Kötter, Gisela Stockter und anderen sei Dank. Um 19 Uhr abends war die letzte Partie gespielt, alle waren zufrieden. Das Konzept "kurze Distanzen / ausgiebig essen" ist aufgegangen, sagte Werner Klingberg.
  PeterGrossmann Er war ein Urgestein des Billardsportvereins Velbert, seit fast 55 Jahren Mitglied und in den letzten Jahrzehnten unermüdlich als Sportwart, Geschäftsführer und zuletzt 2. Vorsitzender im Vorstand aktiv – jetzt ist er gestorben: Hans-Peter Großmann (71) erlag am Dienstagmorgen den Verletzungen, die er sich bei einem tragischen Unfall zugezogen hatte. Die Trauerfeier für Peter Großmann wird am kommenden Freitag im engsten Kreis stattfinden. In Großmanns Elternhaus an der Kurzen Straße wurde der BSV Velbert vor fast 70 Jahren gegründet. Hans-Peter fand schon als junger Mann schnell Gefallen an dem Spiel mit den drei Kugeln und wurde bald ein guter Spieler in den sogenannten technischen Disziplinen. Seine Ruhe, die Präzision seines Spiels und sein unerschütterlicher Siegeswille brachten ihm schnell zahlreiche Titel auf Kreis- und Landesebene ein. In den letzten Jahren galt seine Liebe vor allem dem Dreibandspiel, der Königsdiziplin des Billardsports.
BSV-Vorsitzender Werner Klingberg, am späten Sonntagabend von den Billard-Weltmeisterschaften in Bordeaux zurückgekehrt, erfuhr noch unterwegs von dem Schicksalsschlag, der seinen langjährigen Freund und Mannschaftskollegen ereilt hatte. „Wir sind alle zutiefst betroffen und unendlich traurig,“ sagt Klingberg, „Peter Großmann war die Seele unseres Vereins, ohne seine unermüdliche Arbeit und die Unterstützung seiner Ehefrau Renate gäbe es den Billardsportverein Velbert nicht. Der Verein war sein Leben.“
Großmann war erst vor knapp zwei Jahren aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt als 2. Vorsitzender zurückgetreten, engagierte sich aber weiterhin für den BSV. „Noch bis zuletzt hat sich Peter Gedanken darüber gemacht, wer ihn denn in den nächsten Mannschaftskämpfen vertreten könnte“, berichtet Michael Gau, der ihn noch am Montag im Krankenhaus besucht hatte und der mit Großmann zusammen im Verbandsliga-Team des BSV kämpfte. IMG_1403 Doch dazu sollte es leider nicht mehr kommen – am Dienstag in den frühen Morgenstunden ist Hans-Peter Großmann friedlich eingeschlafen. Nachdem er sich von seinen schwierigen Operationen im April 2014 noch recht gut erholt hatte, fehlten ihm jetzt die Widerstandskräfte. Seine treu sorgende Frau Renate war auch in seinen letzten Stunden bei ihm am Krankenbett. Ihr gilt das Mitgefühl aller Vereinsmitglieder und der Dank für jahrelange aufopferungsvolle Unterstützung, ohne die Peter Großmann seine Aufgaben im Verein nicht hätte erfüllen können. Der Verein hatte eigentlich geplant, das traditionelle Weihnachtsturnier am Samstag, dem 12. Dezember, an dem Peter Großmann eigentlich noch teilnehmen wollte, aus gegebenem Anlass abzusagen. Der Vorstand hat aber am Mittwoch nach intensiver Diskussion mehrheitlich entschieden, das Turnier wie geplant stattfinden zu lassen. Ausschlaggebend dafür war auch der ausdrückliche Wunsch von Renate Großmann, dass gespielt wird: „Peter hätte es nicht anders gewollt.“
BSV kann erste Saisonniederlage verkraften
Die großartige Serie der Velberter Billard-Asse ist gerissen. Im zweiten Spiel des jüngsten Doppelspieltages mussten sie die erste Saisonniederlage in der 2. Dreiband-Bundesliga hinnehmen. Gegen den BDV Neustadt verlor der BSV 2:6. An der Spitzenposition ändert das freilich wenig. Die Velberter Queue-Virtuosen besitzen immer noch die besten Chancen, die direkte Rückkehr in die erste Bundesliga zu schaffen, zumal sie einen Tag vor der Neustadt-Niederlage ihren sechsten Sieg im sechsten Spiel gefeiert hatten. Sie hängten in einer packenden Partie den Tabellendritten Langendamm SCB mit einem 5:3-Erfolg ab. Spitzenreiter der 2. Dreiband-Bundesliga ist nun der BC International Berlin, der seine beiden Partien am Doppelspieltag in Frintrop und Fuhlenbrock gewonnen hat. Allerdings haben die Berliner bereits ein Spiel mehr als die Velberter ausgetragen und weisen einen Minuspunkt mehr auf. Die Velberter konnten bereits den direkten Vergleich in der Bundeshauptstadt mit 5:3 gewinnen und stehen mit einem Minuspunkt weniger als die Berliner relativ gesehen besser da. Gerne hätten sie den Abstand auch vergrößert. Der Doppelspieltag am Buschberg bot die Gelegenheit. Doch statt der zwei angepeilten Heimerfolge gab es nur einen. Das 5:3 gegen Langendamm hatte allerdings Format. So legte Weltmeister Eddy Merckx am Spitzenbrett einen tollen 40:23-Sieg in 18 Aufnahmen gegen Marcel Decker hin. Der Belgier spielte mit zehn Bällen die Höchstserie und mit 2,222 einen überragenden Schnitt. Decker sagte nach seiner Partie, dass er sich durchaus bewusst gewesen sei, gegen Eddy Merckx keine Chance zu besitzen. An Tisch zwei gab es ein rein niederländisches Duell — und die Kontrahenten trennten sich schiedlich friedlich remis. Henk Habraken, Routinier in Velberter Diensten, holte gegen die großartige „Amazone“ Therese Klompenhouwer, aktuell Weltmeisterin der Damen und mehrfache Europameisterin, ein 40:40 in 32 Aufnahmen. Den zweiten BSV-Sieg und damit das Match für die Velberter machte der Deutsche Vizemeister Stefan Dirks gegen den nationalen Top-Spieler Sven Daske mit 40:36 (in 35) perfekt. Torsten Anders musste sich derweil in einer zähen Partie dem deutschen Vizemeister in der Disziplin Artistique, Thomas Ahrens, mit 35:40 (in 50) geschlagen geben. Das änderte freilich nichts daran, dass der sechste Saisonsieg im sechsten Spiel feststand. Sieg Numero sieben sollte tags darauf gegen den BDV Neustadt her — allerdings wussten die Velberter, dass es schwer werden würde, denn diesmal war das internationale Duo nicht am Start: Merckx und Habraken hatten andere Verpflichtungen. Somit rückten Torsten Anders und Stefan Dirks an Position eins und zwei, Philipp Leu und Volker Simanowski komplettierten das Quartett — das dann die 2:6-Niederlage aber nicht abwenden konnte. Ein Remis wäre vielleicht möglich gewesen, denn Volker Simanowski hatte gegen Tim Pienig nur recht knapp mit 37:40 verloren. Anders holt den einzigen Sieg Doch für Philipp Leu (27:40 gegen Oliver Weese) und Stefan Dirks (33:40 gegen Kai Vogel) war diesmal nichts drin. Den einzigen Velberter Sieg an diesem verunglückten Tag schaffte Torsten Anders, der an Nummer eins Torsten Lechelt knapp mit 40:39 bezwang. Quelle: der-westen.de