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All posts for the month Mai, 2018

Der 4. Dreiband-Bundespokal Senioren auf dem Matchbillard geht an Reinhard Voß vom BSV Marl. Im Finale am Samstagnachmittag setzte sich Voß gegen den bis dahin sehr stark spielenden Heinz Hartl vom BC Regensburg durch - der Bayer brachte seine Qualität nach dem fünftägigen Billard-Marathon einfach nicht mehr auf die Platte.

Voss spielte einen GD von 0,79 und einen besten Einzel-Durchschnitt von 1,315, Die beiden Finalisten teilten sich auch die Prämie für die höchste Serie im Turnier: 9.

Für eine Überraschung sorgten die Berliner Spieler, von denen drei unter die ersten 5 kamen: Martin Ulbig spielte als 5. mit 0,89 den besten GD des Turniers, Bernd Szczygiel und Andreas Becker teilten sich den 3. Platz.

Insgesamt war der Seniorenpokal für den BSV Velbert ein großer Erfolg, auch wenn die Velberter Spieler unter ihren Möglichkeiten blieben: Eberhard Sperling wurde 15. mit einem GD von 0,372, ihm folgten Rolf Czandera als 19 (0,438, Gerd Krümmel als 21. (0,583) Werner Klingberg als 30. (0,449) und Manfred Behrens als 31. (0,379).

Das Gesamtklassement aller 40 Spieler:

  Endklassement

Die besten Dreibandspieler Deutschlands der Alterskategorie Ü 60 treffen in der Woche nach Pfingsten in Velbert aufeinander, um fünf Tage lang um Pokale und Medaillen zu kämpfen. Zum vierten Mal richtet der BSV Velbert vom 22. Bis 26. Mai den Bundespokal Dreiband für Senioren aus, und das Turnier erfreut sich wachsender Beliebtheit. „Diesmal sind 40 Spieler am Start, zehn mehr als beim vergangenen Mal, damit sind wir aber auch absolut am Limit“, sagt BSV-Vorstand Werner Klingberg.

Die Jahr für Jahr gestiegene Teilnehmerzahl ist auch ein Zeichen dafür, dass die Gäste gern nach Velbert kommen. Und dafür tut der Club auch einiges: Zum Wohlfühlpaket, das der heimische Billardsportverein geschnürt hat, gehört zum Beispiel die „Velberter Begrüßungstüte“ mit einigen vom Verein sowie von Mitgliedern und heimischen Firmen gesponserten Präsenten, die Organisation der Unterbringung im Stammhotel „Bürgerstube“, im Hotel „Zur Traube“, im Jugendgästehaus und anderen Quartieren bis hin zur Dokumentation des gesamten Turniers mit Spielberichten und Fotos aller Teilnehmer zur Erinnerung.

Während der gesamten Spielwoche sorgen die Frauen des Vereins für das leibliche Wohl der Gäste, einschließlich eines großen kalt-warmen Büfetts am Freitagabend. Vielen gefällt es in Velbert so gut, dass sie auch mehr Zeit vor Ort eingeplant haben. So reisen die fünf Berliner Teilnehmer mit dem Bundesliga-Spieler Martin Ulbig an der Spitze schon am Montag an, ebenso die Spieler aus dem Fränkischen und aus Hessen.

Auch wieder am Start ist der Überraschungssieger des Vorjahres, Klaus Prinz von Preußen, der zur Verstärkung gleich fünf Kollegen seines Vereins BG Rot-Weiß Krefeld mitbringt.

Will seinen Titel aus 2017 verteidigen: Klaus-Dieter Prinz von Preußen

Favoriten des Bundespokals sind zweifellos der Vorjahres-Dritte Reinhard Voß, die drei Berliner Martin Ulbig, Andreas Volbracht und Bernd Szczygiel, Heinz Hartl aus Regensburg, Erwin Schwinning aus Xanten, aber auch Spieler aus der Region wie der Präsident des Nachbarclubs Horster Eck, Hans Ernst Bechert oder Rolf Leuchgens aus Krefeld.

Diese Top-Spieler bilden auch die Köpfe der acht Fünfer-Gruppen der Vorrunde, die auf eine  Distanz von 25 Punkten oder 40 Aufnahmen gespielt wird. Anstoß ist Dienstag um 14 Uhr. Die beiden besten aus jeder Gruppe kommen in die 16er-Hauptrunde, die am Freitag um 10 Uhr beginnt. Parallel laufen die Platzierungsspiele Gruppendritten, -vierten und -fünften. Am Samstag sind ab 10 Uhr die Viertelfinals bis 30 Punkte oder 50 Aufnahmen angesetzt, um 12 Uhr gibt es die Halbfinals und um 14 Uhr schließlich das Finale bis 40 Punkte oder 50 Aufnahmen . „Es wird in jedem Fall wieder spannend“, glaubt Werner Klingberg

Während der gesamten Turniers freut sich der BSV Velbert über Zuschauer in seinem Clubheim Am Buschberg 11. „Es lohnt sich bestimmt, mal vorbeizuschauen, denn die Senioren zeigen bundesligareife Spitzenleistungen im Dreiband“, sagt BSV-Chef Klingberg, „die Königsdisziplin unseres Sports kann man mit entsprechenden Training auch im fortgeschrittenen Alter auf sehr hohem Niveau betreiben.“

Auf maximal 40 Spieler ist der 4. Bundespokal Dreiband für Senioren ausgelegt - trotz einiger kurzfristiger Absagen ist das Feld wieder komplett.

Gespielt wird in acht Gruppen je 5 Spielern,  jeweils die beiden Gruppenbesten kommen in die 16-er Hauptrunde, die übrigen 24 Spieler bestreiten die Platzierungspartien.

A B C D E F G H
Voß 0,785 Ulbig 0,742 Volbracht 0,676   Bechert 0,630   Schwinning 0,602   Hartl 0,600   Leuchgens 0,600 Szczygiel 0,583
Becker 0,530   Richter 0,500 Krümmel 0,521 Prächtel 0,542 Hauer 0,550 Butterbach 0,554   Dilcher 0,563   Bastian 0,570  
Prinz von Preussen 0,499 Fiebig 0,480   Wendland 0,480 Klingberg 0,477   Sperling 0,462   Lempfert 0,463   Lietzau 0,460   Spruzina 0,451  
Steinbild 0,400 Laermann 0,396   Gartz 0,399   Schlemminger 0,400 Ehrhardt 0,406   Laurich 0,410 Resavski 0,420   Czanderna 0,419  
Grewe 0,377   Strätling 0,372   Rössler 0,370   Homann 0,350   Seywert 0,329   Behrens 0,329   Hofmeister 0,319   Ribeiro 0,315
Korigierte Fassung: GD bis auf Tausendstel; Quellen: Dreiband-Info, Vorjahres-Ergebnis, eigene Angaben, geschätzt  

LEM Dreiband I. Klasse

Gestern wurden die beiden Vorrunden der LEM Dreiband gespielt.
Die Gruppenersten und -zweiten bestritten heute morgen die Halbfinals.
Tom Löwe und Karl-Heinz Gertzen spielen am heutigen frühen Nachmittag den Sieger aus.
Die kompletten Ergebnisse folgen.