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BSV verliert in Berlin und Magdeburg

Katastrophen-Wochenende für die Bundesliga-Mannschaft des BSV: In Berlin verlieren wir 2:6, nur Torsten (Foto) gewinnt seine Partie gegen Cengiz Karaca. In Magdeburg geht es leider 0:8 aus.

Auch ansonsten funktionierte auf der Reise so gut wie nichts. Der Zug auf der Hinfahrt war nur halb so lang wie vorgesehen, zusätzlich war einer der beiden 1.Klasse-Wagen gesperrt wegen Ausfall der Klimaanlage, die Bordküche hatte keinen Strom, Umleitung des Zuges über Braunschweig wegen Vandalismus an einem Stellwerk – Ankunft im Berliner Club mit zwei Stunden Verspätung, aber noch so eben rechtzeitig um 13.45 Uhr.

Torsten gewinnt dort deutlich gegen den Vorjahres-Deutschen-Meister Cengiz Karaca (Punkte: 29:50  Aufn.: 48  HS: 4/5  GD: 0.604/1.041), Tom verliert gegen Vereinskollegen Martin Horn (immer noch BSV-Mitglied!) sehr klar (Punkte: 50:21  Aufn.: 27  HS: 14/4  GD: 1.851/0.777). An den unteren Brettern verliert Lutz Heller gegen Norbert Röstel (Punkte: 40:15  Aufn.: 31  HS: 8/4  GD: 1.290/0.483), Frank Eversmann unterliegt knapp gegen Lukas Stamm (Punkte: 40:35  Aufn.: 42  HS: 4/4  GD: 0.952/0.833) – schade.

Das Abendessen im Steakhaus von Frau Block am Bahnhof Friedrichstraße verläuft relativ problemlos, ebenso wie die Zugfahrt nach Magdeburg. Nur Lutz will mit seinen fünf (!) Gepäckstücken nicht im Regionalexpress oben sitzen.

Ankunft in Magdeburg, dort wieder Chaos: Schießerei in der Innenstadt, Polizisten mit Maschinengewehr am Bahnhof, der unfreundliche Taxifahrer (…immer die Ausländer, schießen sich gegenseitig tot) muss Riesenumweg zum Hotel nehmen und verweigert zunächst die Ausstellung einer Quittung: “Nachts machen wir das eigentlich nicht…” Unfreundlicher Empfang im Hotel, Absacker in der Bar, ordentliche Zimmer – nur Frank hat Pech: morgens eingeseift unter der Dusche, kein Tropfen Wasser!

Sonntagmorgen Fahrt mit diversen Umleitungen wegen gesperrter maroder Bahn-Brücken und Fußmarsch, aber endlich mal freundlicher Empfang: im Club. Die Damen haben Leckeres auf dem Büffet vorbereitet, mittags gibts ein Nudelgericht. Altmeister Frank Eder: “Wir haben ja nette Gäste.”

Hiobsbotschaft für Werner: Sein Auto, geparkt am Dortmunder Hauptbahnhof, meldet sich per E-Mail, hat Alarm ausgelöst, keiner weiss, warum, auch die Mercedes-Hotline nicht. Die Dame am Service-Telefon sagt: “…ist wohl jemand vorbeigegangen (???!) oder davor gefahren, da können wir von hier aus nichts machen”. Werners Frau fährt von Sprockhövel zum Dortmunder Bahnhof – alles OK.

Das Spiel endet 0:8 für Magdeburg: Lutz Heller verliert gegen Hakan Celik, nicht verwandt mit unserem Sabir Celik (Punkte: 40:28  Aufn.: 40  HS: 7/3  GD: 1.000/0.700), Frank Eversmann bricht gegen Markus Schönhoff nach klarer Führung in der ersten Hälfte leider ein (Punkte: 40:28  Aufn.: 47  HS: 9/3  GD: 0.851/0.595), Tosten Anders verliert gegen den Dänen Dion Nelin (Punkte: 50:38  Aufn.: 50  HS: 9/5  GD: 1.000/0.760) und Tom macht es gegen Ömer Karakurt noch spannend, unterliegt dann aber knapp (Punkte: 50:45  Aufn.: 33  HS: 5/5  GD: 1.515/1.363).

Werner tritt die Rückfahrt früher an, gegen 14 Uhr, immer noch etwas in Sorge um sein Auto. Erst kein Taxi, dann die üblichen Probleme mit der Bahn: Vandalismus am Stellwerk vor Hannover, später eine Stunde Verzögerung in Hamm wegen Bahnübergangs-Störung. Mit zwei Stunden Verspätung in Dortmund angekommen, das völlig intakte Auto vorgefunden, zum TV-Tatort wieder zu Hause. Der Rest der Truppe kommt ebenfalls, mit kleiner (!) Verspätung, in Duisburg an.

Fazit des Wochenendes: Viel Zeit, Energie und Geld investiert, zweimal verloren, vorletzter Tabellenplatz. Frank hat sich fest vorgenommen, nach Kurzurlaub wieder anzugreifen: “Nächstes Mal wird’s besser.” Torsten ist ohnehin wie immer optimistisch. Nur Lutz will nicht mehr, schreibt um 23.50 Uhr: “Nicht meine Liga. Macht mir keinen Spaß mehr.”

Wir reden noch mal drüber…