Eddy Merckx ist wieder Weltmeister!!!
Bei den 78. Dreiband-Weltmeisterschaften im französischen Blois konnte unser Bundesliga-Spieler Eddy Merckx erneut den Titel holen. Merckx setzte sich im Finale am Sonntag gegen den jungen Vietnamesen Phuong Vinh Bao 50:39 in 19 durch, spielte nach anfänglichem Kopf-an-Kopf-Rennen eine 15er Serie und beendete die Partie mit 9 Punkten. Für Merckx war es – nach 2006 (St. Wendel) und 2012 (Porto) sowie drei verlorenen Weltmeisterschafts-Finals – der dritte WM-Titelgewinn seiner Karriere. Er spielte insgesamt einen Turnierdurchschnitt von 1,993. Gleichzeitig eroberte der 58jährige den zweiten Platz der Weltrangliste hinter dem Koreaner Myung Woo Cho.
Eddy Merckx schaltete am Samstag zunächst den Weltranglistenersten Cho aus. Der klare 50:26-Sieg nach 21 Aufnahmen gab dem Belgier einen Schub im Kampf um seinen dritten Weltmeistertitel. Im Viertelfinale traf er auf den jungen Koreaner Jun Hyuk Son. Merckx startete mit 23 Punkten nach vier Aufnahmen und besiegelte den Sieg mit einer späteren Serie von 5/0/6/5/5. Im Halbfinale besiegte Merckx den bemerkenswert erstarkten Ägypter Sameh Sidhom mit 50:48. Der einzige Spieler, der ihn schlagen konnte, war ausgerechnet sein Mannschaftskollege Tom Löwe, der in der Gruppenphase einen 40:37-Sieg für sich verbuchen konnte und so unter die letzten 16 kam.
Für Tom begann das Achtelfinale gegen Tayfun Tasdemir vielversprechend. Mit einer 7er-Serie setzte sich der 29-Jährige zunächst auf 15:7 ab. Danach kam sein Gegner immer besser ins Spiel und übernahm die Führung. Die Entscheidung fiel in der 20. Aufnahme, als der Türke mit einer 10er-Serie auf 45:21 davonzog. Tom konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Löwe, inzwischen Platz 33 der Weltrangliste, unterlag mit 50:24 in 25 Aufnahmen.
Der BSV freut sich schon auf den nächsten Auftritt von Weltmeister Eddy Merckx in der Bundesliga: Am 13. Februar 2027 geht es – gemeinsam mit Jean-Paul deBruijn – zu Hause gegen den ATSV Erlangen; vorher haben die beiden Dreiband-Stars leider keine Termine frei.

Die Finalisten: Sameh Sidhom, Tayfun Tasdemir, Phuong Vinh Bao, Eddy Merckx (v. l.)
