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Eddy Merckx ist nicht zu stoppen: Beim Kimchi-Superprestige-Turnier im belgischen Lommel schaltete er in der Schlussrunde zunächst Frederic Caudron und danach im Halbfinale Roland Forthomme aus. Er gewann damit das dritte von den vier großen zurückliegenden Turnieren. Auf der UMB-Website heißt es "The Summer of Eddy Merckx".

Eddy spielte über das gesamte Turnier mit 1,627 den drittbesten GD  - vor ihm Leppens mit 1,741 und Caudron mit 2,08 - und mit 15 Bällen die beste Höchstserie.

Als nächstes gehts wieder nach Korea, wo vom 4. bis 7. September ein mit 16 Spielern top besetztes, hoch dotiertes Einladungsturnier stattfindet, das vom Elektronikhersteller LG gesponsert wird, danach wartet Anfang Oktober die Weltmeisterschaft in Kairo.

Am Ende reichte es nicht mehr für einen weiteren Sieg: Nach einigen hervorragenden und einigen nur knapp gewonnenen Partien unterlag Eddy Merckx im Finale des McCreery-Turniers auf Long Island seinem Landsmann und Weltmeister Frederic Caudron 35:50.

Trotzdem kann Eddy zufrieden sein: von den letzten drei großen Turnieren hat er zwei gewonnen und wurde einmal Zweiter, mit insgesamt rund 140.000 Euro Preisgeldern - die beste Performance, die ein Billardspieler je gezeigt hat.

Für Velbert wird Merckx in der nächsten Saison etwa sieben bis acht Spiele machen können, teilte er unmittelbar nach dem Heimflug in einer Mail an BSV-Chef Werner Klingberg mit. "Bei den zahlreichen internationalen Verpflichtungen ist das eine ganze Menge", freute sich Klingberg.

Das Endklassement beim McCreery

1. Frédéric Caudron 18-1.980-18 2. Eddy Merckx 16-1.721-19 3. Dick Jaspers 16-1.868-16 4. Semih Sayginer 16-1.717-13 5. Marco Zanetti 14-1.526-12 6. HaengJik Kim 12-1.671-13 7. Sung-Won Choi 10-1.759-12 8. Dani Sánchez 10-1.732-12 9. Pedro Piedrabuena 10-1.546-11 10. Torbjörn Blomdahl 8-1.504-14 11. Hugo Patiño 6-1.376-15 12. Raymond Ceulemans 2-1.076-7.

Die Preisgelder inklusive der Sonderpreise (GD, BED, HS) 1. Frédéric Caudron, 155.000 dollar 2. Eddy Merckx, 100.000 3. Dick Jaspers 70.000 4. Semih Sayginer 60.000 5. Marco Zanetti, 45.000 6. HaengJik Kim, 45.000 7. Sung-Won Choi, 35.000 8. Dani Sánchez, 30.000 9. Pedro Piedrabuena, 26.000 10. Torbjörn Blomdahl, 23.000 11. Hugo Patiño, 19.000 12. Raymond Ceulemans, 15.000.

Läßt auch gern mal die Pfeile fliegen: BSV-Vize Marco Ravasi

Über 70 Jahre lang hat sich beim Billardsportverein Velbert alles in der Horizontalen abgespielt: Hier, auf den mit blauem Tuch bespannten Tischen, zeigen Weltklasse-Spieler wie Eddy Merckx ihr Können, hier tragen die aktiven Spieler des Clubs in sieben Klassen ihre Liga-Kämpfe aus und hier lassen die Billardfreunde tagein, tagaus die Kugeln rollen. Neun gepflegte Karambol-Tische – wohlgemerkt: ohne Löcher – stehen dafür zur Verfügung. Neuerdings fliegen im Clubheim Am Buschberg 11 aber auch Pfeile durch die Luft: Der Verein heißt Dart-Spieler herzlich willkommen.

„Wir wollen unser Angebot vor allem für junge Menschen attraktiver machen“, erklärt BSV-Vorsitzender Werner Klingberg, „Dart ist die absolute Trendsportart und immer wieder fragen bei uns Leute an, ob sie nicht auch Dart spielen können.“ Der Verein hat im eigenen Clubheim reichlich Platz, jetzt wurde im Vorstand beschlossen, das Sport-Angebot um den britischen Präzisionssport zu erweitern.

Zwei professionelle Dart-Boards hängen seit einigen Tagen im Clubheim, bei entsprechendem Zuspruch soll die Zahl der Scheiben erweitert werden. Gespielt werden kann bis auf Weiteres montags, mittwochs und freitags ab 17 Uhr. Das Spiel ist kostenlos, Dart-Pfeile stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

„Billard und Dart passen prima zusammen und sprechen auch ein ähnliches Publikum an“, sagt der 2. Vorsitzende des BSV, Marco Ravasi, „in beiden Sporttarten geht es um Konzentration, Präzision und eine ruhige Hand. Vielleicht wechselt der eine oder andere mal die Disziplin.“ Und die Sportler stören sich gegenseitig nicht, denn sowohl beim Billard als auch beim Dart geht es sehr ruhig zu, lediglich bei Wettkämpfen jubeln schon mal die Zuschauer.

Mittelfristig wünscht sich der BSV Velbert natürlich möglichst viele ernsthafte Dart-Spieler, die als eigene Abteilung des Vereins die regionalen oder auch überregionalen Dart-Ligen aufmischen. „Interessenten und auch Talente gibt es in Velbert genug, was fehlt, ist bislang nur ein Verein, der auch im Deutschen Dart-Verband organisiert ist, Turniere ausrichtet und in den Liga-Spielen antritt,“ erklärt Ravasi. Der gesamte BSV-Vorstand wird mit seiner Erfahrung im Vereinssport entsprechende Bestrebungen fördern und unterstützen.

Und für hochwertiges Spielmaterial und die entsprechende fachkundige Beratung hat der Verein einen Tipp parat: Vereinsmitglied Volker Simanowski, selbst seit 40 Jahren Billard-Bundesliga-spieler, betreibt in Essen einen gut sortierten Shop für Billard- und Dart-Zubehör – mit Sonderkonditionen für Vereinsspieler.

 
aus der WAZ:

VELBERT. Eddy Merckx, belgischer Weltklassespieler in Diensten des BSV Velbert, triumphiert in Südkorea und in den USA Als Mannschafts-Spieler ist er für die Billard-Asse des BSV Velbert Gold Wert. Mit seinen Siegen in den Spitzenspielen der vergangenen Saison trug Eddy Merckx maßgeblich zum Wiederaufstieg der Velberter in die erste Dreiband-Bundesliga bei. Aber auch als Solist trumpft der Belgier immer wieder zuverlässig auf. Der aktuelle Vize-Weltmeister in Velberter Reihen hat gerade mit großem Erfolg seine internationale Turnierserie gestartet.

Durchaus spektakulär ging es gleich beim Auftakt-Turnier des 3-CC-Masters zu, das dem Belgier eine kleine Weltreise bescherte. Gespielt wurde nämlich in Südkorea.

Das CC-Turnier zeichnet sich durch einen ebenso ungewöhnlichen, wie attraktiven Modus aus: „Es wird von 20 vorgegebenen Positionen aus gespielt, was durchaus gewöhnungsbedürftig ist: Verteidigung geht nicht“, erklärt der BSV-Vorsitzende Werner Klingberg.

Merckx meisterte die Herausforderung jedenfalls souverän und entschied das erste Masters-Turnier in Seoul für sich. Dabei spielte er in der Finalrunde mit 2,45 auch den besten Generaldurchschnitt und kassierte die Sieg-Prämie von 40.000 Dollar, für seinen Freund und Landsmann Leppens läpperte sich das Preisgeld auch schön zusammen, 20.000 Dollar gab es. Die beiden Drittplatzierten Tran und Tasdemir kassierten jeweils 15.000 Dollar.

Sanchez und Horn abgehängt

Nach Korea stehen zwei Top-Tutniere in den USA auf dem Terminplan des Belgiers. Das erste hat er gerade absolviert, es brachte gleich den zweiten Sieg. Beim Verhoeven Open im legendären Carom Cafe in New York bezwang Eddy Merckx den Spanier Daniel Sanchez klar mit 40 : 27 in 14 Aufnahmen und sicherte sich damit 8000 Dollar Preisgeld. Auf dem dritte Platz landeten der deutsche Top-Spieler Martin Horn und Eddy Leppens.

In den Vereinigten Staaten wird Eddy Merckx an diesem Wochenende auch sein drittes Turnier spielen – eine Weltklasse-Veranstaltung: Beim McCreery-Einladungsturnier in Long Island kämpfen zwölf Spieler — die sechs besten der Weltrangliste sowie sechs Wild-Card-Empfänger — um satte 608.000 Dollar Preisgeld. 150 000 allein für den Sieger. An die Tische gehen u.a. Weltmeister Fredric Caudron, Dick Jaspers, Marco Zanetti, Torben Blomdahl und Heang Jik Kim.

Daniel Sanchez hatte keine Chance: Im großen Finale der kleinen Männer besiegte Eddy Merckx den Spanier klar mit 40 : 27 in 14 Aufnahmen und sicherte sich damit beim Verhoeven Open im legendären Carom Cafe in New York den zweiten Titel in Folge und 8000 Dollar Preisgeld. Dritte wurden Martin Horn und Eddy Leppens.

Eine Schüssel mehr für die Vitrine: Strahlender Eddy mit dem Siegerpokal des Verhoeven Open...

... und die fröhlichen Finalisten Nguyen, Forthomme, Leppens, Horn, Merckx, Sanchez, Sayginer, Caudron

Das nächste Turnier, ebenfalls in den USA, wird für Eddy Merckx richtig spannend. Beim McCreery-Einladungsturnier in Long Island kämpfen ab 5. August 12 Spieler (die 6 Weltranglistenbesten und 6 Wild-Card-Empfänger) um ein sagenhaftes Preisgeld von 608.000 Dollar - 150.000 Dollar allein für den Sieger!

Good Luck, Eddy!

Die Teilnehmer:
Frederic Caudron     (Seeded)             Raymond Ceulemans    (Wild Card)
Eddy Merckx            (Seeded)                Daniel Sanchez              (Wild Card)
Dick Jaspers            (Seeded)                 Sung-Won Choi              (Wild Card)
Marco Zanetti           (Seeded)               Semih Sayginer              (Wild Card)
Heang Jik Kim          (Seeded)              Pedro Piedrabuena        (Wild Card)
Torbjorn Blomdahl    (Seeded)            Hugo Patino                    (Wild Card)
 

Das lila Jackett ist so etwas wie das Gelbe Trikot – nur etwas weiter. Aber Eddy wächst schon rein...

Mit einem souveränen 57:19 Sieg gegen seinen Landsmann und Freund Eddy Leppens hat unser Top-Spieler Eddy Merckx das erste 3-CC-Masters in Korea gewonnen.

Das Turnier wird von 20 vorgegebenen Positionen aus gespielt, was durchaus gewöhnungsbedürftig ist: Verteidigung geht nicht! Merckx spielte In der Finalrunde mit 2,45 auch den besten GD und kassierte die Sieg-Prämie von 40.000 Dollar, Leppens bekam 20.000 Dollar, die beiden Drittplazierten Tran und Tasdemir jeweils 15.000 Dollar.

Besonders gefreut haben dürfte sich Eddy über das "geschmackvolle" lilafarbene und deutlich zu groß geratene 3-CC-Masters-Siegerjackett.

Neu im Velberter Kader: Jean-Paul de Bruijn (l.) und Barry van Beers (r.) mit den Velberter Stammspielern Volker Simanowski, Torsten Anders und Philipp Leu

                       

Der BSV Velbert hat sein Bundesliga-Kader für die bevorstehende Saison erheblich verstärkt: Neu hinzu gekommen sind die Spieler Jean-Paul de Bruijn (53), Ismail Yasin (46), Barry van Beers (42) und Raymund Swertz (29) - alles Spieler mit internationaler Erfahrung.

"Wir mussten aufstocken, weil unsere Nummer 1, Eddy Merckx, aufgrund vieler internationaler Verpflichtungen nicht mehr so oft für uns spielen kann und Henk Habraken wegen schwerer Erkrankung vorerst ganz ausfällt", erklärt BSV-Vorsitzender Werner Klingberg, "außerdem kann es sein, dass es in den Terminplänen von Holland, Belgien und Deutschland unglückliche Überschneidungen gibt. Und wir wollen die Klasse unbedingt halten."

Am Samstag stellten sich zwei der Neuen, die Niederländer de Bruijn und van Beers, im BSV-Clubheitm vor - die beiden anderen mußten absagen; beim Türken Yasin gab es leider eine Verzögerung bei seinem Visum und Swertz war aufgrund eines Unfalls in der Familie verhindert. In vier Demonstrations-Patien konnten sich die Velberter vom Können der neuen Bundesliga-Spieler überzeugen.

Gespielt wurde auf hohem Niveau - und Torsten anders gelang sogar ein 40:39-Sieg gegen seinen  künftigen Mannschaftskollegen Jean-Paul de Bruijn.

Der 4. Dreiband-Bundespokal Senioren auf dem Matchbillard geht an Reinhard Voß vom BSV Marl. Im Finale am Samstagnachmittag setzte sich Voß gegen den bis dahin sehr stark spielenden Heinz Hartl vom BC Regensburg durch - der Bayer brachte seine Qualität nach dem fünftägigen Billard-Marathon einfach nicht mehr auf die Platte.

Voss spielte einen GD von 0,79 und einen besten Einzel-Durchschnitt von 1,315, Die beiden Finalisten teilten sich auch die Prämie für die höchste Serie im Turnier: 9.

Für eine Überraschung sorgten die Berliner Spieler, von denen drei unter die ersten 5 kamen: Martin Ulbig spielte als 5. mit 0,89 den besten GD des Turniers, Bernd Szczygiel und Andreas Becker teilten sich den 3. Platz.

Insgesamt war der Seniorenpokal für den BSV Velbert ein großer Erfolg, auch wenn die Velberter Spieler unter ihren Möglichkeiten blieben: Eberhard Sperling wurde 15. mit einem GD von 0,372, ihm folgten Rolf Czandera als 19 (0,438, Gerd Krümmel als 21. (0,583) Werner Klingberg als 30. (0,449) und Manfred Behrens als 31. (0,379).

Das Gesamtklassement aller 40 Spieler:

  Endklassement

Die besten Dreibandspieler Deutschlands der Alterskategorie Ü 60 treffen in der Woche nach Pfingsten in Velbert aufeinander, um fünf Tage lang um Pokale und Medaillen zu kämpfen. Zum vierten Mal richtet der BSV Velbert vom 22. Bis 26. Mai den Bundespokal Dreiband für Senioren aus, und das Turnier erfreut sich wachsender Beliebtheit. „Diesmal sind 40 Spieler am Start, zehn mehr als beim vergangenen Mal, damit sind wir aber auch absolut am Limit“, sagt BSV-Vorstand Werner Klingberg.

Die Jahr für Jahr gestiegene Teilnehmerzahl ist auch ein Zeichen dafür, dass die Gäste gern nach Velbert kommen. Und dafür tut der Club auch einiges: Zum Wohlfühlpaket, das der heimische Billardsportverein geschnürt hat, gehört zum Beispiel die „Velberter Begrüßungstüte“ mit einigen vom Verein sowie von Mitgliedern und heimischen Firmen gesponserten Präsenten, die Organisation der Unterbringung im Stammhotel „Bürgerstube“, im Hotel „Zur Traube“, im Jugendgästehaus und anderen Quartieren bis hin zur Dokumentation des gesamten Turniers mit Spielberichten und Fotos aller Teilnehmer zur Erinnerung.

Während der gesamten Spielwoche sorgen die Frauen des Vereins für das leibliche Wohl der Gäste, einschließlich eines großen kalt-warmen Büfetts am Freitagabend. Vielen gefällt es in Velbert so gut, dass sie auch mehr Zeit vor Ort eingeplant haben. So reisen die fünf Berliner Teilnehmer mit dem Bundesliga-Spieler Martin Ulbig an der Spitze schon am Montag an, ebenso die Spieler aus dem Fränkischen und aus Hessen.

Auch wieder am Start ist der Überraschungssieger des Vorjahres, Klaus Prinz von Preußen, der zur Verstärkung gleich fünf Kollegen seines Vereins BG Rot-Weiß Krefeld mitbringt.

Will seinen Titel aus 2017 verteidigen: Klaus-Dieter Prinz von Preußen

Favoriten des Bundespokals sind zweifellos der Vorjahres-Dritte Reinhard Voß, die drei Berliner Martin Ulbig, Andreas Volbracht und Bernd Szczygiel, Heinz Hartl aus Regensburg, Erwin Schwinning aus Xanten, aber auch Spieler aus der Region wie der Präsident des Nachbarclubs Horster Eck, Hans Ernst Bechert oder Rolf Leuchgens aus Krefeld.

Diese Top-Spieler bilden auch die Köpfe der acht Fünfer-Gruppen der Vorrunde, die auf eine  Distanz von 25 Punkten oder 40 Aufnahmen gespielt wird. Anstoß ist Dienstag um 14 Uhr. Die beiden besten aus jeder Gruppe kommen in die 16er-Hauptrunde, die am Freitag um 10 Uhr beginnt. Parallel laufen die Platzierungsspiele Gruppendritten, -vierten und -fünften. Am Samstag sind ab 10 Uhr die Viertelfinals bis 30 Punkte oder 50 Aufnahmen angesetzt, um 12 Uhr gibt es die Halbfinals und um 14 Uhr schließlich das Finale bis 40 Punkte oder 50 Aufnahmen . „Es wird in jedem Fall wieder spannend“, glaubt Werner Klingberg

Während der gesamten Turniers freut sich der BSV Velbert über Zuschauer in seinem Clubheim Am Buschberg 11. „Es lohnt sich bestimmt, mal vorbeizuschauen, denn die Senioren zeigen bundesligareife Spitzenleistungen im Dreiband“, sagt BSV-Chef Klingberg, „die Königsdisziplin unseres Sports kann man mit entsprechenden Training auch im fortgeschrittenen Alter auf sehr hohem Niveau betreiben.“