IMG_4936Am kommenden Wochenende empfängt die Bundesliga-Mannschaft des BSV Velbert zu Hause zwei schwere Gegner:
Am Samstag kommt der 1. BC Magdeburg, dritter der Rangliste, der so starke Spieler wie Dick Jaspers oder Dion Nelin aufzubieten hat. Und am Sonntag wird Nachbar Witten erwartet, in der Tabelle auf Platz 6 und auch nicht zu unterschätzen – mit Eddy Leppens, Halbfinalist bei der WM in Bordeaux, und Ronny Lindemann, frischgebackener Deutscher Meister.
Die Velberter sind froh, dass nach langer Verletzungspause Stefan Dirks (Foto) wieder mit angreift, und setzen im Übrigen auf ihre „Ausländer“ Eddy Merckx und Henk Habraken sowie auf Torsten Anders, Volker Simanowski und Philipp Leu.
Nachdem die ersten fünf Spiele teilweise unglücklich verliefen und insgesamt sieglos für die Velberter blieben, sollen jetzt mit etwas Fortune und Unterstützung durch die Fans die ersten Punkte eingefahren werden.

Der amtierende deutsche Meister, Bergisch Gladbacher BC, war heute zu Gast beim BSV Velbert.

An Brett 4 spielte Philipp Leu gegen Carsten Raspel, an Brett 3 kam es zur Begegnung zwischen Volker Simanowski und Jens Eggers.

Leider zeigten sich beide Velberter eher von ihrer schlechten Seite.

Philipp Leu musste sich in einer sehr zähen Partie mit 29 : 40 in 53 Aufnahmen geschlagen geben.

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Auch Simanowski war nahezu chancenlos gegen Eggers, wenngleich er zum Schluss seinen Schnitt noch ein wenig nach oben hin korrigieren konnte. Eggers gewann die Partie 40 : 28 in 32 Aufnahmen.

Zur Pause lag Velbert somit mit 0:4 hinten.

In der zweiten Runde kam es zur Begegnung der beiden Niederländer Henk Habraken und Dave Christiani sowie Eddy Merckx (Weltranglisten Vierter) und Nikos Polychronopoulus (8. der Weltrangliste).

In beiden Partien gab es Billard auf hohem Niveau zu sehen.

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Henk und Dave lagen lange Zeit gleichauf, bevor sich der Bergisch-Gladbacher mit einer 9er Serie absetzen konnte. Habraken konnte diesen Vorsprung nicht mehr aufholen und verlor 29:40 in 25 Aufnahmen.

Polychronopoulus und Merckx lieferten ein Match auf Weltklasseniveau. Keiner der beiden konnte sich deutlich absetzen. Merckx beendete die Partie nach 21 Aufnahmen. Polychronopoulus hatte noch den Nachstoss, in welchem er eine 7er Serie machte, welche nur zum 37:40 Endstand reichte.

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Velbert musste die nächste Niederlage einstecken und spielt morgen zu Hause gegen Elversberg, die mit einer starken Besetzung erwartet werden.

 

 

 

Die zweite Mannschaft des BSV Velbert mit Gerd Krümmel, Werner Klingberg, Norbert Leis und Marco Ravasi (Ausländer) zieht nach einem klaren 8:0-Sieg gegen GT Buer III in die Schlussrunde der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft ein. Nächster Gegner ist am Samstag, dem 27. August, die Bottroper BA, gegen die die erste Velberter Mannschaft knapp verloren hatte. Austragungsort ist BG RW Krefeld.IMG_1744

Vom Donnerstag, dem 28. Juli, bis Sonntag, dem 31. Juli, bleibt unser Clubheim wegen Reinigung des Teppichbodens im Spielsaal und der anschließend nötigen Durchlüftung komplett geschlossen – auch der Thekenbereich, weil hier Tische und Stühle zwischengelagert werden.                                                                                                   Der Vorstand

Vom 24.05. bis 28.05.2016 fand der 2. Bundespokal Dreiband der Senioren in Velbert statt.

Werner W. Klingberg, Vorsitzender des BSV Velbert, rief diesen Pokal 2015 ins Leben.
Unter der Schirmherrschaft der DBU ist dies ein anerkanntes Turnier und fand dieses Jahr erneut statt.

Martin Ulbig, der 2015 als „jüngster“ Teilnehmer bei diesem Turnier gestartet ist, konnte sich als erster Turniergewinner gleich die Goldmedaille holen.

In der zweiten Ausgabe kämpften insgesamt 20 Teilnehmer um die Plätze.
Zunächst ging es in der Gruppenphase darum, sich einen guten Platz zu erspielen, um im anschliessenden Achtelfinale eine gute Ausgangsposition für das Weiterkommen zu haben.

Martin Ulbig, als Favorit gestartet, konnte sich in seiner Gruppe mit 8 Punkten deutlich durchsetzen. Dieter Schenk, Hans Ernst Bechert, sowie Erwin Schwinning wurden ebenfalls Gruppensieger.

Diese vier Spieler kämpften sich auch durch die KO-Runden und fanden sich im Halbfinale wieder.
Schenk konnte sich dabei gegen Bechert knapp mit 30 : 26 in 41 Aufnahmen durchsetzen; Ulbig gewann seine Partie gegen Schwinning mit 30 : 24 in 37 Aufnahmen.

Das Finale hatte es dann in sich.
Schenk legte furios vor und führte nach 9 Aufnahmen bereits 16 : 6.
Ulbig war jedoch unbeeindruckt und holte nach und nach auf, während Schenk ein wenig nachliess.
In der 22. Aufnahme war Ulbig mit 22 : 23 Bällen nahe dran, die Partie noch einmal zu drehen.
Schenk machte danach jedoch eine Serie von 5 Bällen welche Ulbrig nicht mehr aufholen konnte.

Dieter (Dietrich) Schenk gewann dann knapp aber gerecht 30 : 26 in 28 Aufnahmen gegen Martin Ulbig.

Erneut gewinnt ein „Youngster“ dieses Turnier. Sowohl Martin Ulbig als auch Dieter Schenk waren als Turnierteilnehmer gerade mal alt genug, um daran teilzunehmen.

P.S.: In zwölf Jahren werde ich auch teilnehmen… bis dahin habe ich noch genug Zeit, zu trainieren.

Stefan Schneider

Unten findet ihr die Ergebnisse….

Spiele ab 8tel-Finale:

Bundespokal2016

 

Gruppenspiele:

GruppeA

GruppeB

GruppeC

GruppeD

Der Billardsportverein Velbert hat heute bei der Deutschen Billard-Union (DBU) interveniert, die erst seit 7. April bekannte neue Billard-Sportordnung (BSO) wieder außer Kraft zu setzen.

1. Vorsitzender Werner Klingberg: „Die Umsetzung der neuen Regeln – insbesondere was die Ausländerspielberechtigung angeht – ist in der kurzen Frist bis zum Meldetermin/Bereitschafts- erklärung für die Saison 2016/17 am 15. Mai für uns als Verein unmöglich. Die Planungen für die neue Saison sind abgeschlossen, die Mannschaften sind eingeteilt, wir sind diesbezüglich langfristige Verpflichtungen eingegangen und haben entsprechende Informationen an Sponsoren und an die Öffentlichkeit gegeben; Veränderungen im Bundesliga-Team würden sich zudem bis in die darunter spielenden Mannschaften fortsetzen.“

Die DBU berät am Wochenende über das Thema, das unter den Bundesliga-Mannschaften und Spielern für einen Sturm der Entrüstung gesorgt hat. Den kompletten Brief findet Ihr hier:

 Schreiben DBU 22.4.

Die Deutsche Billard-Union (DBU) hat – offenbar ohne Beteiligung der Landesverbände oder der Vereine – am 20. März eine neue Sportordnung (BSO) in Kraft gesetzt, die gravierende Änderungen enthält. Danach dürfen alle Sportler – neben ihrem Heimatland – nur noch in einem ausländischen Club spielen. Außerdem ist es deutschen Jugendlichen unter 18 generell untersagt im Ausland zu spielen.

Im Text liest sich das so: „Sportler der DBU benötigen zur Teilnahme am Mannschaftsspielbetrieb in einer anderen Nation die vorherige schriftliche Genehmigung durch die DBU. Diese Genehmigung kann pro Spielzeit nur für eine einzige Nation erteilt werden. Auslandspielberechtigungen für den Mannschaftsspielbetrieb für Jugendliche aller Altersklassen bis U18 werden generell nicht erteilt.“ 

Für ausländische Spieler gilt: „Sind Ausländer einem anderen Nationalverband zugehörig, der Mitglied einer der Billard-Dachorganisationen der DBU ist, so ist die Teilnahme am Sportbetrieb der DBU für die jeweilige Saison nur dann möglich, wenn die Genehmigung des betreffenden Nationalverbandes vorliegt. Voraussetzung ist weiterhin die Beschränkung der Teilnahme am Sportbetrieb max. eines anderen Nationalverbandes. Dieser Nachweis ist von dem Sportler bzw. dessen deutschen Vereins zu erbringen.“

Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Spieler wie Eddy Merckx, wenn er – außer in seiner Heimat Belgien – in Deutschland spielen möchte, auf Einsätze in Holland, Frankreich und anderen Ländern verzichten müßte.

Für Werner Klingberg, 1. Vorsitzender des BSV Velbert, ist dieses Vorgehen des Verbandes in vielerlei Hinsicht ein Skandal: „Eine neue Sportordnung kann nicht ohne Diskussion und Einbindung derjenigen beschlossen werden, die den Sport tatsächlich betreiben. Zudem würde eine so tiefgreifende Änderung – wenn sie denn Konsens wäre – einen Vorlauf von ein bis zwei Jahren brauchen, da die Bundesligavereine ihre Planung entsprechend entsprechend anpassen müßten; so tiefgreifende Veränderungen wenige Wochen vor Meldeschluss für die nächste Saison zu verabschieden, ist ein Affront ohnegleichen. Die Interessen der Vereine und der Spieler, die ein Verband eigentlich zu vertreten hätte, werden komplett ignoriert. Und der Niedergang des Karambolsports, gegen den die DBU leider nie etwas Wirksames unternommen hat, geht weiter – einfach weil in die Bundesliga an Attraktivität verliert. “

Dass die DBU bei der Aktion ein schlechtes Gewissen hat, zeigt die Art der Publikation: Die neue Sportordnung wurde einfach am 7. April klammheimlich in die Billardarea gestellt, ohne besonderen Hinweis oder begleitenden Text. Klingberg: „Sonst gibt es da für jede Kugel, die beim Pool vom Tisch fällt, einen Textbeitrag, die neue Sportordnung ist keine einzige Zeile wert.“ Skurrilität am Rande: Da die neue Sportordnung unmittelbar am Tag des Beschlusses, dem 20. März, in Kraft getreten ist, wäre das letzten Bundesliga-Spielwochenende 9./10. April nicht regelkonform, die Spiele müssten eigentlich annulliert werden.

Mittlerweile tobt in Deutschland ein Sturm der Entrüstung, der Präsident des Westfälischen Landesverbandes hat per Eilantrag das Verbandsgericht der DBU angerufen, den gleichen Schritt wollen wohl BVNR und andere Verbände tun. Martin Horn hat einen flammenden Offenen Brief an DBU-Präsident John verfaßt. Die DBU-Oberen wollen sich in den nächsten Tagen in Frankfurt zu einer Sitzung treffen. Man kann nur hoffen, dass es dort zu einer Rücknahme der Entscheidung kommt – ansonsten droht richtig Krach im Verband mit Konsequenzen bis hin zum Austritt der Karambol-Vereine.

Für Klingberg ist die Kernfrage, aus welchem Grund die DBU die Veränderungen der Sportordnung vorgenommen hat: „Entweder der neue DBU-Vorsitzenden John will seine überholten Vorstellungen von einem Amateur-Verband durchsetzen oder man will den Karambol-Sport schlicht aus dem Verband vergraulen, nachdem man ihn schon an den Rand gedrängt hat – dann wäre ein Austritt der Karamboler beziehungsweise eine Spaltung der DBU die logische und richtige Konsequenz.“ Auch die Frage, ob der europäische Verband CEB ähnliche Regelungen plant oder ob Deutschland einen Alleingang macht, ist hoch spannend.

Auf der Kozoom-Seite von Holland ist dieser Bericht erschienen, den man ganz gut verstehen kann, auch wenn man der Sprache nicht mächtig ist:

 

Duitse maatregel leidt tot storm van protesten

Gepost door Frits BAKKER op 21 april 2016

Duitse maatregel leidt tot storm van protesten

© Bergisch
Het team van Bergisch Gladbach met Torbjörn Blomdahl en Martin Horn

BOTTROP/FRANKFURT – Kunnen spelers als Torbjörn Blomdahl, Dick Jaspers, Frédéric Caudron, Eddy Merckx, Dani Sánchez en Marco Zanetti volgend seizoen nog wel in de bundesliga spelen? En blijft de Duitse competitie driebanden met al zijn buitenlandse topspelers nog wel de sterkste van de wereld? De nieuwe reglementen van de DBU, de Duitse biljartfederatie, hebben voor een storm aan protesten gezorgd, omdat zowel de Duitse spelers als buitenlanders vanaf volgend seizoen niet meer gerechtigd zijn om in meer dan twee landen in een teamcompetitie te spelen.

Volgens spelers en teams is de nieuwe regel absurd en zou de beste competitie van de wereld de nek worden omgedraaid. De Duitse spelers hebben zich inmiddels verenigd om een krachtig protest te laten horen. Bovendien heeft Helmut Bierman, CEB bestuurder en voorzitter van één van de zestien federaties binnen de DBU (Westfalen) ook namens zijn organisatie een brandbrief gestuurd naar de DBU.

De nieuwe regel luidt als volgt: Duitse spelers mogen met ingang van volgend seizoen alleen in andere landen spelen als ze toestemming krijgen van de Duitse bond. Spelers onder 18 jaar krijgen helemaal geen toestemming om in buitenlandse competities te spelen. Buitenlandse spelers, die ook voor een andere federatie spelen, mogen alleen in Duitsland spelen als ze toestemming krijgen van hun eigen bond. Verder mogen ze maar in één ander land spelen dan in Duitsland.

De Duitse bond zal zich zaterdag (23 april) in Frankfurt nog eens buigen over de maatregel. De vele protesten van spelers en teams zullen ongetwijfeld tot discussies leiden. ,,De nieuwe regel wordt het einde van de bundesliga“, is de reactie van veel spelers die in de hoogste afdeling spelen. Veel sponsors zullen ook afhaken, is de algemene opinie binnen de clubs. Bovendien zal de competitie veel van zijn uitstraling kwijtraken als de wereldtoppers moeten afhaken.

De Duitse spelers hebben tot 15 mei de tijd om zich te verzetten tegen de nieuwe regel.

Kommentare dazu auf Kozoom:

„Der Artikel sagt nicht, warum diese Regel eingeführt wurde. Bin sehr gespannt auf das Motiv des Deutschen, was steckt dahinter?“

„Die Maßnahme des Deutschen Bundes scheint nur logisch, mit der Ausnahme, dass die CEB zu entscheiden hätte und nicht ein nationaler Verband.“