Noch bis zum Samstag kämpfen die 30 besten deutschen Dreiband-Billardspieler Ü60 in Velbert um Pokale und Medaillen. Der Billardsportverein Velbert richtet den Bundespokal für Senioren zum dritten Mal in seinem Clubheim „Am Buschberg“ aus. Am Freitag beginnt die Finalrunde der besten acht. Als Favoriten gelten die Vorjahres-Siegern Martin Ulbig aus Berlin und Dieter Schenk aus Fürth, gute Chancen auf die vorderen Plätze haben u. a. aber auch Hans Bechert von den Billardfreunden Horster Eck, Reinhard Voss vom BSV Marl, Rolf Leuchgens und Klaus-Dieter Prinz von Preussen von den Billardfreunden Krefeld sowie Ernst Nockemann vom TuS Kaltehardt. Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist kostenlos.

Reinhard Voss greift wieder an

3. Bundespokal Dreiband Ü60 vom 23. bis 27. Mai beim BSV Velbert • Zuschauer "Am Buschberg" herzlich willkommen

Am Dienstag ist es wieder so weit: Im Clubheim des Billardsportvereins Velbert treffen die besten Dreibandspieler Deutschlands der Alterskategorie Ü 60 aufeinander, um fünf Tage lang um Pokale und Medaillen zu kämpfen. Zum dritten Mal richtet der BSV Velbert den Bundespokal Dreiband aus, und jedes Jahr steigt die Teilnehmerzahl. „Diesmal sind 30 Spieler am Start, fast alle Teilnehmer aus dem Vorjahr sind wieder dabei“, freut sich BSV-Vorstand Werner Klingberg, „das spricht dafür, dass sich die Gäste hier bei uns wohlfühlen.“

Zum Wohlfühlpaket, das der heimische Billardsportverein geschnürt hat, gehört zum Beispiel die „Velberter Begrüßungstüte“ mit kleinen, vom Verein sowie von Mitgliedern und heimischen Firmen gesponserten Präsenten, die Organisation der Unterbringung im Stammhotel Bürgerstube, im Jugendgästehaus und anderen Quartieren bis hin zur Dokumentation des gesamten Turniers mit Spielberichten und Fotos aller Teilnehmer zur Erinnerung. Während der gesamten Spielwoche sorgen die Frauen des Vereins für das leibliche Wohl der Gäste einschließlich eines großen kalt-warmen Büfetts am Freitagabend.

„Wir sind sehr froh, dass wir den Bundespokal nach Velbert holen und hier etablieren konnten, da muss man natürlich auch einiges tun, um die Spieler bei Laune zu halten“, sagt Werner Klingberg, „zum Beispiel holen wir die Gäste, die mit der Deutschen Bahn kommen, am Essener Hauptbahnhof ab und bringen sie am Wochenende auch wieder dorthin.“ Vielen gefällt es in Velbert so gut, dass sie auch länger bleiben, so reist die gesamte Berliner Delegation rund um den Bundesliga-Spieler Martin Ulbig schon am Montag an, ebenso die Spieler aus dem Fränkischen mit Vorjahressieger Dietrich Schenk aus Fürth an der Spitze.

Diese beiden zählen klar zu den Favoriten des Bundespokals. Ulbig, der 2015 gewinnen konnte und im vergangenen Jahr nur knapp hinter Schenk auf dem zweiten Platz landete, ist fest entschlossen, wieder nach dem Titel zu greifen. „Dafür trainiere ich seit Wochen sehr hart“, sagt der Berliner. Konkurrenz droht in diesem Jahr allerdings auch durch Teilnehmer aus der Region. Vom BSV Marl ist Reinhard Voß wieder dabei, der 2015 weit unter Wert in der Vorrunde ausschied, weiterhin Rolf Leuchgens von der BG Rot-Weiß Krefeld, Ernst Nockemann vom TuS Kaltehardt und der beste BSV-Spieler unterhalb der Bundesliga, Horst-Günter Lax.

Martin Ulbig hat kräftig trainiert...

...natürlich Billard am heimischen Tisch in Berlin

Diese Top-Spieler bilden auch die Köpfe der fünf Sechser-Gruppen, in denen die Vorrunde gespielt wird. Distanz 25 Punkte oder 50 Aufnahmen. Anstoß ist Dienstag um 14 Uhr. Die jeweils drei besten aus jeder Gruppe sowie der beste Vierte kommen in die Hauptrunde, die am Donnerstag um 16 Uhr beginnt. Am Freitag sind die Platzierungsspiele sowie die Viertelfinals angesetzt, Samstag schließlich die Halbfinals, das Spiel um die Dritten Platz und das Finale.

Während der gesamten Turniers freut sich der BSV Velbert über Zuschauer in seinem Clubheim Am Buschberg 11. „Es lohnt sich bestimmt, mal vorbeizuschauen, die Senioren zeigen bundesligareife Spitzenleistungen im Dreiband, der Königsdisziplin unseres Sports“, sagt BSV-Chef Klingberg, „was auch beweist, dass man mit entsprechenden Training auch im fortgeschrittenen Alter Billard auf sehr hohem Niveau spielen kann.“

Dieter Schenk will seinen Vorjahrestitel verteidigen

Gruppe A
Schenk Dietrich SV Fürth-Poppenreuth
Täubert Peter BA Berlin
Prinz von Preußen Klaus-Dieter BG RW Krefeld
Klingberg Werner BSV Velbert
Fiebig Wolfgang BC Oberursel
Resavski Ljupco BC Berolina-Sterne
Gruppe B
Voß Reinhard BSV Marl
Szczygiel Bernd BA Berlin
Bastian Heinz-Peter BC Ernstweiler
Laermann Helmut BG RW Krefeld
Rössler Bernd SV Fürth-Poppenreuth
Behrens Manfred BSV Velbert
Gruppe C
Ulbig Martin BC Berolina-Sterne
Dilcher Lothar CV Kassel
Richter Klaus BG Hamburg
Prächtel Klaus BG RW Krefeld
Sonnenschein Edgar BSV Velbert
Strätling Hans-Walter BC Essen-Ost
Gruppe D
Leuchgens Rolf BG RW Krefeld
Bechert Hans BF Horster Eck
Vollbracht Andreas BA Berlin
Krümmel Gerd BSV Velbert
Becker Andreas BC Berolina-Sterne
Hofmeister Armin Kölner BC
Gruppe E
Nockemann Ernst Tus Kaltehardt
Lax Horst-Günter BSV Velbert
Ehrhardt Peter CV Kassel
Hartl Heinz BC Regensburg
Ribeiro Julio DJK Gütersloh
Spruzina Frank VfV Hildesheim
Bis zum offiziellen Meldeschluss am Sonntag, dem 30. April, haben sich 31 Spieler angemeldet. Der Billard-Sender Kozoom hatte die Turnier-Ankündigung ebenfalls noch veröffentlicht - siehe unten (http://www.kozoom.com/de/billard-karambol/news/3-bundespokal-dreiband-senioren-erneut-in-velbert.html). Um auf ein 32er Feld zu kommen (4 Gruppen ja 8 Spieler) fehlt noch ein Teilnehmer. BSV-Vorsitzender Werner W. Klingberg: "Wir freuen uns über die große Resonanz und hoffen, dass sich von den diversen Kandidaten, die noch überlegen, jetzt noch ein Spieler meldet, ansonsten gibt es in einer Gruppe eben ein Freilos."
Nr Name Vorname Verein akt. GD
1 Leuchgens Rolf BG RW Krefeld 0,70
2 Laermann Helmut BG RW Krefeld 0,45
3 Schenk Dietrich SV Fürth Poppenr. 0,93
4 Behrens Manfred BSV Velbert 0,35
5 Voß Reinhard BSV Marl 0,88
6 Ulbig Martin BA Berlin 0,83
7 Becker Andreas BC Berolina-Sterne 0,42
8 Resavski Ljupco BC Berolina-Sterne 0,35
9 Krümmel Gerd BSV Velbert 0,48
10 Esch Bernd BSV Velbert 0,52
11 Sonnenschein Edgar BSV Velbert 0,43
12 Ehrhardt Peter CV Kassel 0,53
13 Ribeiro Julio DJK Gütersloh 0,38
14 Hartl Heinz BC Regensburg 0,52
15 Prächtel Klaus BG RW Krefeld 0,50
16 Hofmeister Armin Kölner BC 0,37
17 Rössler Bernd SV Fürth Poppenr. 0,37
18 Dilcher Lothar CV Kassel 0,57
19 Prinz von Preussen Klaus-Dieter BG RW Krefeld 0,56
20 Volbracht Andreas BA Berlin 0,54
21 Täubert Peter BA Berlin 0,60
22 Bechert Hans BF Horster Eck 0,67
23 Richter Klaus BG Hamburg 0,53
24 Spruzina Frank VfV Hildesheim 0,38
25 Nockemann Ernst TuS Kaltehardt 0,68
26 Bastian Heinz Peter BC Ernstweiler 0,55
27 Szczygiel Bernd BA Berlin 0,58
28 Strätling Hans-Walter BC Essen Ost 0,35
29 Fiebig Wolfgang BC Oberursel 0,44
30 Klingberg Werner BSV Velbert 0,46
31 Lax Horst-Günter BSV Velbert 0,67

Billard Karambol - Dreiband - Bundespokal Dreiband Senioren - Velbert (GER)

3. Bundespokal Dreiband Senioren erneut in Velbert

Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 23. April 2017

3. Bundespokal Dreiband Senioren erneut in Velbert

© BSV Velbert
Zum dritten Bundespokal Dreiband treffen sich vom 23. bis 27. Mai die Senioren (Ü60) in Velbert

VELBERT - Zum dritten Mal richtet der BSV Velbert den Bundespokal Dreiband für Senioren aus. Vom 23. bis 27. Mai wird der beste Dreibandspieler, über 60 Jahre, gesucht.  Auf Initiative des Verberter Vereinsvorsitzenden, Werner W. Klingberg, wurde 2015 diese Meisterschaft ausgeschrieben. „Wir wollten den Spielern, ab 60 Jahre, die Möglichkeit bieten, sich in einem bundesweiten Turnier zu messen. Viele dieser Spieler haben kaum die Möglichkeit an Einzelturnieren teilzunehmen, obwohl sie mit Leidenschaft Dreiband spielen.“ Das auf maximal 36 Teilnehmer angelegte Turnier erreichte schon bei der ersten Ausrichtung fast diese Grenze und war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Angetrieben durch die erfreuliche Resonanz richtete Velbert auch im letzten Jahr den Bundespokal aus und ist nun im kommenden Monat zum dritten Mal Gastgeber für alle Senioren, die sich im Dreiband messen wollen. Beim Seniorenpokal gibt es eine freie Einschreibung für jeden Interessierten. Diese endet am kommenden Sonntag, den 30. April. Das Startgeld inkl. einem Abendbuffet am Freitag, beträgt 60,00 €. Zur Verfügung stehen 5 Matchbillards, auf denen zunächst in 6 Gruppen eine Vorrunde bis 25 Punkte oder 50 Aufnahmen gespielt wird. Ab der KO-Runde, für die sich die besten 16 Spieler qualifizieren, werden die Partien bis 30 Punkte gespielt. „In Zusammenarbeit mit der DBU haben wir einen Termin für die Ausrichtung gefunden. Das Himmelfahrtswochenende ist durch den freien Tag wie geschaffen für das Turnier.“, sagte Klingberg zur Terminvergabe. „Wir hoffen, dass wir erstmals das maximale Teilnehmerfeld vollbekommen. Bis jetzt haben sich schon 30 Teilnehmer eingeschrieben und eine Woche ist noch Zeit.“ Die letzten Runden des Turniers inkl. dem Finale und der anschließenden Siegerehrung finden übrigens am Samstag (27.05.) statt, sodass ein gemütlicher Turnierausklang und eine entspannte Heimreise am kommenden Tag möglich ist. Velbert ist bekannt für sein exzellentes Material und sein Gastfreundschaft und wird auch in diesem Jahr wieder ein tolles Turnier ausrichten. Die Anmeldung kann per Email an: w.w.k@t-online.de , oder Tel. 0172-3523332 erfolgen. Auf der Website von Velbert kann die Teilnehmerliste eingesehen werden.

Das Siegerfoto aus dem Vorjahr. In der Mitte Velbert-Chef und Turnierleiter Werner Klingberg

Am vergangenen Doppelspieltag der Dreiband Bundesliga hatte Velbert beide Mannschaften aus München zu Gast.
Hierbei sind beide Münchener Mnnschaften mit unterschiedlichen Zielen beim BSV angetreten:

Der BC München wollte unbedingt punkten, um nicht abzusteigen, die andere Mannschaft vom BSV München, um weiterhin im Kampf um die Deutsche Meisterschaft mitzuspielen.
Die Velberter mussten leider ohne die beiden Topspieler Henk Habraken und Eddy Merckx auskommen, so dass das Quartett in rein deutscher Besetzung antrat.

Am Samstag kam der Mitabstiegskandidat BC München zum heimischen Verein „Am Buschberg“
In der ersten Runde traf Philipp Leu auf Kai Siepmann, sowie Volker Simanowski auf „Jimmy“ Szivacz.
Leu kam nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser ins Spiel und gewann recht deutlich mit 40 : 26.
Am Nachbartisch konnte sich Simanowski nach 11 Aufnahmen mit einer 7er Serie zunächst absetzen und mit 24 : 12 in Führung gehen. Diese konnte Szivacz jedoch mit einer 12er Serie egalisieren.

In der 26. Aufnahme beendete Simanowski die Partie knapp 40 : 39, zumal Szivacz den Nachstoss ausliess.

Die zweite Runde war sehr ausgeglichen, beide Spieler der Partien Stefan Dirks gegen Andreas Horvath sowie Torsten Anders gegen Michael Puse lagen während der gesamten Partie gleichauf.
Dirks konnte in der 36. Aufnahme seinen 40. Punkt erzielen, Horvath zog im Nachstoss gleich. Durch das Unentschieden in dieser Partie wurde Dirks zum Matchwinner und verhalf dem BSV Velbert zu seinem ersten Sieg in dieser Saison.
Die Freude darüber wurde auch nicht getrübt, daß Torsten Anders seine Partie gegen Michael Puse knapp mit 36 : 40 in 41 Aufnahmen verlor.

Tags darauf empfing der BSV Velbert den Meisterschaftsanwärter BC München.

Da Velbert ohne seine beiden Spitzenspieler auskommen musste, waren die Kräfteverhältnisse von Anfang an klar.
Allerdings hätten die Velberter gut für eine Überraschung sorgen können, gut mitgehalten haben sie allemal.
Sowohl Philipp Leu gegen Christos Christodoulidis als auch Volker Simanowski gegen Johann Schirmbrand konnten sich gut behaupten und die Partien ausgeglichen gestalten.

Lange Zeit sah es so aus, dass Velbert dem BC München einen Punkt abringen könnte.
Christodoulidis holte jedoch in den letzen 5 Aufnahmen 14 Punkte und gewann 40 : 28 in 33 Aufnahmen.
Schirmbrand konnte seine Partie mit einem äusserst sehenswerten GD von 2,666 gewinnen, indem er eine 11er und eine 7er Serie hinlegte.
Durch den Sieg (40 : 19 in 15 Aufnahmen) ging München mit 4:0 in Führung.

Auch die nächste Runde begann durchaus vielversprechend für die Velberter.
Stefan Dirks hielt mit Kostas Papakonstantinou mit, bevor dieser in Aufnahme 20 und 21 jeweils 5 Punkte machte. Den Rückstand konnte Dirks nicht mehr aufholen; in der 32. Aufnahme konnte Dirks im Nachstoss mit einer 6er Serie nur noch zum 35 : 40 verkürzen.

Wesentlich spannender ging es an Brett eins zwischen Torsten Anders gegen Cenet Lüfti zu. Beide spielten auf einem sehr hohem Niveau, nach sieben Aufnahmen stand es 20 : 13 für den Münchener.
Ein Zwischenspurt brachte Anders wieder heran und nach 17 Aufnahmen führte Anders 26 : 25.
Cenet Lüfti zeigte jedoch in der 18. Aufnahme seine Stärke und beendete mit einer unglaublichen 15er Serie die Partie.

Velbert steht weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.
Am nächsten Doppelspieltag am 08./09.04.2017 geht es nach Witten und Magdeburg.

18. Velbert Open

Bereits zum 18. Male finden die Velbert Open statt.

56 Teilnehmer haben sich angemeldet, unter anderem Henk Habraken, Martin Horn, Thorsten Frings, Dustin Jäschke und Thomas Wildförster.

Die Schirmherren der Velbert Open Volker Simanowski und Dieter Großjung sind natürlich auch dabei.
Nachfolgend alle Gruppen:

Gruppe1
Gruppe2
Gruppe3
Gruppe4
Gruppe5
Gruppe6
Gruppe7
Gruppe8
Gruppe9
Gruppe10
Gruppe11
Gruppe12
Gruppe13
Gruppe14