Nach einem Beschluss des BVNR Vorstandes vom 16. April werden alle Dreibandligen (Landes-, Verbands- sowie Oberliga) für diese Saison beendet und nach dem aktuellen Stand (nach dem 14. Spieltag) gewertet. Die Wertung gilt ebenfalls für die GDs.

Die DBU denkt aktuell über eine Änderung des Sportjahres nach (01.01.-31.12), dies könnte sich eventuell auch auf den Ligabetrieb auf Landesebene auswirken.

Jahreshauptversammlung verschoben

Die für den 5. April geplante Jahreshaupt-versammlung des BSV Velbert muss aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Solange das Verbot der Landesregierung, sich in Vereinen zu treffen, nicht aufgehoben ist, werden wir die Veranstaltung im Interesse der Gesundheit aller Mitglieder nicht durchführen. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

                                                           Der Vorstand

                                                                                                           

Betriebspause

Aufgrund der Corona-Pandemie und des Erlasses der Landesregierung bleibt das Clubheim des BSV Velbert zunächst bis 19. April geschlossen. 

Wörtlich heißt es in dem Erlass, der ab 17. März gilt: „Zusammenkünfte in Sportvereinen ... sind nicht mehr gestattet“. 

Daher werden der Gastraum und der Spielsaal nicht geöffnet. Das Training ist nicht möglich, die Tische sind gesperrt und ausgeschaltet.

Der Vorstand

Velbert Open 2020

Ab morgen findet die bereits 21. Auflage der Velbert Open statt.
56 Teilnehmer spielen in 14 Gruppen a 4 Teilnehmer.
Die 4 besten Gruppensieger qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale, die restlichen 10 Gruppensieger sowie die 14 Gruppen-Zweiten spielen eine Zwischenrunde.

Heute wurden die Gruppen ausgelost:

Gut die Hälfte des Starterfeldes für den 6. Seniorenpokal Dreiband auf dem Matchbillard ist besetzt: Das Trunier findet vom 16. bis 20 Juni beim BSV Velbert statt. Teilenhmen kann jeder Spieler eines DBU-Vereins, der das 60 Lebensjahr vollendet hat. Die Ausschreibung findet Ihr hier:

1BöslWolfgangBSV Langenfeld
2SträtlingHeinz WalterBC Essen Ost
3BayerGerdBSV Velbert
4GrafGüntherBSC Aachen
5EhrhardtPeterDJK Gütersloh
6MartiniGüntherCV Kassel
7ResavskiLjupcoBC Berolina-Sterne
8BeckerAndreasBC Berolina-Sterne
9HellerLutzBG RW Krefeld
10RösslerBerndSV Fürth-Poppenr.
11LaurichHorstSV Fürth-Poppenr.
12LietzauHolgerBSG Hannover
13WendlandJochenBrauschweiger BC
14Seifert JürgenSV Fürth-Poppenr.
15PetzoldUweBSV Velbert
16KlingbergWernerBSV Velbert
17KrümmelGerdBSV Velbert
18Di VenturaRobertoBDV Neustadt
19GreweGünterGW Paderborn
20RahmfeldDetlevHorster Eck
21RibeiroJulioDJK Gütersloh

Zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen musste die Bundesliga-Mannschaft des BSV Velbert in Bayern die Queues schwingen: Nach Osterhofen und München am 18./19. Januar (Ergebnis: zwei Siege mit 3:5 und 2:6) ging es jetzt für den heimischen Tabellenführer am vergangenen Wochenende gegen den BC Landau an der Isar und den BC Regensburg.

Waren vor zwei Wochen noch die Stars Eddy Merckx und Ismail Yasin mit an Bord, gingen die Velberter Dreiband-Cracks diesmal mit rein deutscher Besetzung an den Start – alle Ausländer waren anderweitig im Einsatz. „Wir wollten trotzdem in Landau, in der Mitte der Tabelle angesiedelt, gewinnen, und in Regensburg, die immerhin an Platz 3 rangieren, mindestens ein Unentschieden erzielen und so vier Punkte mit nach Hause bringen“, hatte BSV-Vorstand Werner Klingberg als Ziel vorgegeben. Doch es kam etwas anders...

Beim BC Landau, der wie immer mit österreichischer Verstärkung auftrat, konnte sich Volker Simanowski in seiner Partie mit einem GD von nur 0,68 gegen den schwer kämpfenden Harry Ryzmann 32:40 behaupten, am Nebentisch schaffte Philipp Leu (GD 0,71) aber gegen Christian Bichler nur ein 40:34, womit es bei Halbzeit 2:2 unentschieden stand. 

In der zweiten Hälfte unterlag der Österreicher Claus Maurer dem wie gewohnt robust auftretenden Velberter Torsten Anders (GD 0,93) klar mit 22:40. Stefan Dirks hatte es mit seinem Gegner, dem mehrfachen österreichischen Meister Gerhard Kostistansky, deutlich schwerer und musste sich am Ende mit 31:40 und einem GD von nur 0,84 zufrieden geben.

Damit gab es an der Isar für Velbert nur ein Unentschieden und einen Punkt, was beim mageren Mannschafts-GD von 0,775 auch nicht anders zu erwarten war. Parallel dazu kam allerdings die Nachricht, dass die Verfolger Velberts um den ersten Platz in der Bundesliga-Südgruppe, der ATSV Erlangen, in seinem Spiel gegen den BS Osterhofen auch nur ein 4:4 und damit nur einen Punkt erzielt hatte, so dass der Samstag für Velbert noch glimpflich abgelaufen war.

Gemütlicher Abend in Regensburg gemeinsam mit den Spielern aus Hilden

Am Sonntag in Regensburg wartete am ersten Brett der österreichische Routinier Herbert Szivacz auf Stefan Dirks, der sich aber von seinem Gegner nicht beeindrucken ließ und mit einer 12er Serie startete. Wer dachte, da könne nichts mehr schief gehen, war allerdings auf dem Holzweg, Szivacz kämpfte sich heran und gewann am Ende 40:34 in 28 Aufnahmen, was für ihn einen GD von 1,43 und für den in dieser Saison leider schwächelnden Saison Dirks immerhin 1,2 bedeutete.

Am Nebentisch überrannte Torsten Anders seinen Gegenspieler Tay-Dien Truong förmlich und brachte seine Partie mit 23:40 nach Hause, was mit 1,48 den besten GD des Wochenendes bedeutete. Halbzeit-Stand damit wieder 2:2 und alles offen...

Volker Simanowski spielte in der zweiten Hälfte eine starke Partie gegen den Regensburger Thomas Wagner, die er problemlos mit 23:40 und einem GD von 1,08 für sich entschied. 

Jetzt kam es auf die nebenan laufende Partie von Philipp Leu an, der lange mit seinem Gegner Roman Bachmaier gleichauf war. Doch dann gelang Leu im letzten Drittel eine 8er Serie, wobei im Verlauf ein strittiger Ball vom Regensburger Schiedsrichter fair für Velbert gezählt wurde – Bachmaier erholte sich von diesem Erlebnis nicht mehr und musste zusehen, wie Leu die Partie am Ende mit 34:40 und einem GD von 0,75 gewann – die entscheidenden zwei Punkte zum 2:6 Gesamtsieg waren eingefahren.

Velbert erzielte einen Mannschafts-GD von 1,06 und mit dem Sieg in Regensburg auch die angestrebten vier Punkte – allerdings anders als erwartet. „Und die Tabellenführung ist mit sechs Punkten Abstand zu Erlangen nach wie vor klar,“ freute sich BSV-Chef Klingberg.

Jetzt warten auf die Velberter in der restlichen Saison nur noch fünf Begegnungen, in denen sie wieder mit der Unterstützung ihrer ausländischen Stars rechnen können – beim nächsten Mal auswärts in Bergisch-Gladbach können sowohl Eddy Merckx und der Holländer Barry van Beers wieder mit dabei sein. 

Der Weg zum Aufstieg in die erste Liga scheint vorgezeichnet...

And the winner is: Eddy Merckx! Unser Bundesliga-Top-Spieler hat am Wochenende die belgische Meisterschaft im Dreiband gewonnen. Zweiter wurde Peter Ceulemans.

Für Merckx ist es der zehnte Dreiband-Titel in seinem Heimatland. Am kommenden Wochenende tritt er wieder in Osterhofen und München für den BSV Velbert an.

BSV Velbert mit neuem Vereinsrekord

Die erste Mannschaft des BSV Velbert hat am heutigen Spieltag gegen den BC Frintrop einen neuen Vereinsrekord aufgestellt.

Der alte Vereinsrekord von 1,569 stammt aus der Saison 2015/16 und liegt nach dem 6 : 2 Sieg bei satten 1,709.

Torsten Anders verlor seine Partie knapp 39:40 in 28 Aufnahmen gegen Roij van Raaij, die anderen Partien wurden deutlich von den Velbertern gewonnen.

Stefan Dirks (40:19 in 31 gegen Lutz Heller), Barry van Beers (40:22 in 20 gegen Jordy de Kruijf) sowie Eddy Merckx (40:13 in 14) machten diesen neuen Rekord perfekt.

BSV Velbert weiter ungeschlagen

Die erste Mannschaft des BSV Velbert ist in der Süd-Gruppe der 2. Bundesliga Dreiband weiterhin ungeschlagen.
Einem Sieg am vergangenen Samstag in Kassel folgte ein Unentschieden gegen den Mitfavoriten um den Aufstieg, ATSV Erlangen.

Velbert spielte am Wochenende nicht in Bestbesetzung und musste sowohl auf Eddy Merckx, als auch auf Barry van Beers verzichten.
Allerdings hatte der BSV mit Ismael Yasin einen starken Spieler an Brett eins einsetzen können.

Gegen das Tabellenschlusslicht CV Kassel war ein Sieg Pflicht. Dieser wurde auch mit einem 6 : 2 errungen, einzig Philipp Leu musste sich geschlagen geben. Die beste Partie gelang Ismael Yasin mit 40 : 22 in starken 25 Aufnahmen.

Am Sonntag ging es dann zum ATSV Erlangen, welcher mit Andreas Efler und Martin Bohac zwei Topleute im Aufgebot hatte.
In der ersten Runde konnte sich Volker Simanowski in einem zähen und hart umkämpften Match gegen Jürgen Pichler knapp mit 40 : 37 in 48 Aufnahmen durchsetzen. Philipp Leu am Nachbartisch hatte erneut das Nachsehen und musste sich Joachim Back 32 : 40 in 43 geschlagen geben.

In der zweiten Runde trat Torsten Anders gegen einen ganz stark aufspielenden Martin Bohac an. Der Tscheche erspielte eine Serie von 13 Punkten und liess wenige Aufnahamen darauf eine weitere 9er Serie folgen. Torsten Anders hatte dem wenig entgegenzusetzen und musste sich am Ende mit 27 : 40 in 25 Aufnahmen geschlagen geben.

In der Top Begegnung ging Ismael Yasin gegen Andres Efler schnell in Führung, zur Pause lag der Unterschied bei 10 Bällen.
Mit Andreas Efler, mehrfacher österreichischer Staatsmeister, muss man jedoch immer rechnen. Nach und nach konnte er den Rückstand wettmachen und sogar ausgleichen. Yasin liess sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und holte im Endspurt den benötigten 40 : 30 Sieg in 28 Aufnahmen und somit das 4 : 4 Unentschieden.

Erlangen übernahm die Tabellenspitze, hat allerdings schon ein Spiel mehr bestritten. Beide Mannschaften haben bereits einen respekablen Vorsprung von 8 Punkten auf den Drittplazierten BC Regensburg und werden wohl den ersten Platz sowie den Aufstieg ins Oberhaus unter sich ausmachen.